Braucht mein Kind Ergänzungskurse?
Viele Eltern denken bei der Gymivorbereitung ihrer Kinder vor allem an Deutsch und Mathematik. Spätestens ab 2023 ist das allerdings ein grosses Risiko – denn für das Kurzgymnasium ist die „Erfahrungsnote“ dann genauso wichtig. Wir erklären, was sich 2023 ändert und was das für die Prüfungsvorbereitung bedeutet.
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Deutsch und Mathe reichen für das Kurzgymnasium nicht mehr aus
Während für die Aufnahme an das Langzeitgymnasium tatsächlich nur Deutsch und Mathematik eine Rolle spielen (50% Prüfungsnote Deutsch und Mathematik, 50 % Vornoten Deutsch und Mathematik des Februarzeugnisses), setzt sich das Ergebnis der Aufnahmeprüfung für das Kurzgymnasium ab 2023 etwas anders zusammen:
Neben der Prüfungsnote aus Deutsch und Mathematik werden folgende Fächer über die sogenannte Erfahrungsnote zum gleichen Anteil gewichtet: Deutsch, Mathematik, Französisch, Englisch, Natur & Technik (Physik, Chemie, Biologie).
Die Endnote setzt sich aus 50% Prüfungsnote und 50% Erfahrungsnote zusammen. Mit einer Endnote von mindestens 4.75 ist die Aufnahmeprüfung bestanden.
Beispiel:
- Prüfungsnote: 5 in Deutsch, 4 in Mathematik
- Erfahrungsnoten: 4.5 in Deutsch, 4.5 in Mathematik, 5.5 in Französisch,
- 5.5 in Englisch, 5 in Natur & Technik
- Endnote: 4.75
Viele Eltern vernachlässigen die Erfahrungsnote
Die Erfahrungsnote für die Gymiprüfung ist genauso wichtig wie die Prüfungsnote. Genau deshalb gibt es unsere Ergänzungskurse: Wir helfen Schülerinnen und Schülern, bereits frühzeitig den Grundstein für gute Zeugnisnoten zu legen, sodass sie sehr gute Erfahrungsnoten erhalten – und dadurch mit einem Bein bereits im Kurzgymnasium stehen.
- In den Ergänzungskursen unterstützen wir die Schüler umfassend, um Lücken aus dem Schulunterricht zu schliessen und die Zeugnisnoten systematisch zu verbessern.
- Wenn Sie Ihr Kind optimal vorbereiten möchten, reicht es nicht mehr, sich « nur» auf Deutsch und Mathematik zu konzentrieren. Mit einer Kombination aus Vorbereitungs- und Ergänzungskursen können Sie alle für die Aufnahme relevanten Fächer abdecken. So hält Ihr Kind bessere Noten und wird gleichzeitig perfekt auf die Prüfung vorbereitet.
Ein weiterer Grund, warum eine umfassende Prüfungsvorbereitung wichtig ist: Bislang konnten Schülerinnen und Schüler mit einer Prüfungsnote zwischen 3.75 und 4.0 an einer mündlichen Nachprüfung teilnehmen und die Aufnahme auf diese Weise doch noch schaffen. Eine solche „zweite Chance“ über eine mündliche Prüfung wird es ab 2023 aber nicht mehr geben.
Ja, bei Privatschülern zählt auch 2023 nur die Prüfungsnote. Und bei Volksschulen mit Leistungsstufen werden die Vornoten der relevanten Fächer nur dann berücksichtigt, wenn alle zählenden Fächer auf der höchsten Leistungsstufe besucht wurden. Ist dies nicht der Fall, zählt auch hier nur die Prüfungsnote. In diesen beiden Fällen würde es also weiterhin ausreichen, wenn sich die Prüfungsvorbereitung Ihres Kindes nur auf Deutsch und Mathematik konzentriert.
Schlusswort
Eines ist sicher: Ab 2023 wird die Aufnahme an das Gymnasium deutlich schwieriger. Eine umfassende Vorbereitung wird deshalb immer wichtiger – doch mit Ergänzungs- und schulbegleitenden Kursen können Sie die Aufnahmechancen Ihres Kindes für das Kurzgymnasium deutlich erhöhen. Wenn Sie von unseren Kursen profitieren möchten, folgen Sie einfach diesem Link, um weitere Informationen über unsere Angebote zu erhalten:
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