Langzeitgymnasium - Erfolgschancen

Der Erfolg an der Aufnahmeprüfung hängt nicht alleine von der optimalen Förderung ab, sondern ist stark dadurch beeinflusst, mit welcher Einstellung man sich darauf vorbereitet. Mache ich die Prüfung, weil meine Eltern das wollen? Oder weil ich studieren möchte? Oder liegt es daran, dass ich mich nicht für eine Lehrstelle entscheiden kann?

Die Gründe, sich für das Langzeitgymnasium zu entscheiden, können vielfälltig sein - und führen daher auch zu unterschiedlichen Erfolgschancen.

Erfolgschancen der Aufnahmeprüfung ins Langzeitgymnasium

 

Viele Eltern fragen sich, wie hoch die Erfolgschancen für das erfolgreiche Bestehen der Aufnahmeprüfung sind.

Zur Zeit ist die Aufnahmequote ab der 6. Klasse etwa 50%. Das ist relativ wenig, weil nur jedes zweite Kind ins Langzeitgymnasium aufgenommen wird.

Das Problem liegt darin, dass viele Voraussetzungen erfüllt sein müssen, auf die man nicht lernen kann, damit die Aufnahemeprüfung erfolgreich ist:

Bis zu einem gewissen Grad kann man diese Kompetenzen trainieren, aber auch mit "teuren Kursen" kann man den Erfolg nicht nach Belieben steuern.

Rechenbeispiel der Erfolgschancen
Tages Anzeiger - Tiefere Aufnahmequote
NZZ - der Weg ins Gymnasium wird steiniger

 

 

Erfolgschancen ins Kurzzeitgymnasium (gilt auch für IMS / BMS)

 

Einsatz, Ausdauer und Beharrlichkeit beim Lernen werden belohnt. Unsere Erfolgsquote ist absolut überdurchschnittlich.

Gemäss offizieller Statistik bestehen 48% der Schüler die Aufnahmeprüfung. Unsere Aufnahmequote liegt bei 70%.

Der Prüfungsausgang ist besser planbar:

Tages-Anzeiger Erfolgschancen Kurzzeitgymnasium

Lernziele

An der Aufnahmeprüfung für das Langzeitgymnasium werden einerseits fachliche Fähigkeiten, andererseits aber auch die persönliche Reife und die Arbeitsweise des Kindes getestet. 

Hier finden Sie ausführliche Angaben zu den Lernzielen als Download. 

In der Mathematik spielt vor allem das logische, schrittweise Lösen von Aufgaben mit mehreren Lösungsschritten eine grosse Rolle. Die Kinder sollen sauber, aber schnell arbeiten. Sie müssen Informationen miteinander verknüpfen und auch ihnen unbekannte Aufgabentypen bewältigen können. Es können unter anderem folgende Aufgabentypen vorkommen: 

  • Umwandeln von Masseinheiten (Längen, Gewichte, Zeitangaben etc.)
  • Rechnen mit Brüchen und Dezimalzahlen
  • Dreisatzaufgaben (Textaufgaben, Proportionalität)
  • Aufgaben zu Arbeit und Leistung
  • Rechnen mit Geschwindigkeiten
  • Geometrie (Konstruktionen, Umfänge berechnen etc.)
  • Aufgaben zum räumlichen Vorstellungsvermögen

Im Deutsch spielt zuerst einmal das Schreiben eines Aufsatzes eine grosse Rolle. Die Aufsätze werden streng bewertet und bilden ein wichtiges Indiz für die Reife des Kindes. Sodann müssen die Kinder auch einen Deutschtest bestehend aus einem Leseverständnis und mehreren Grammatik- und Wortschatzaufgaben lösen. Selbständiges Denken ist wichtig, die Kinder sollen einem Text die wesentlichen Informationen entnehmen und aufgeworfene Fragen altersgemäss beantworten können. Auch ein breiter Wortschatz und gefestigte grammatikalische Fähigkeiten sind entscheidend.

 

Langzeitgymnasium, der Weg zum Erfolg?

 

Das Langzeitgymnasium ist für viele Eltern zum Erfolgsweg Nummer eins geworden. Vor 40 Jahren lag der Durchschnitt der Schüler, welche aus einer Primarschulklasse ins Gymnasium wollten, noch weit unter den heutigen Zahlen (bei unter 5%!). Jedes Jahr werden wieder neue Rekorde durch die Medienberichtserstattung verbreitet und ein Ende des "Gymnasiumtrends" ist nicht absehbar. 

Doch woran liegt diese unglaubliche Nachfrage nach dem Langzeitgymnasium?

Viele Journalisten begründen dies folgendermassen: Vor 40 Jahren konnte man als Heranwachsender häufig nicht selbst entscheiden, welchen Weg man einschlägt - ob BMS, Gymnasium oder eine Lehre - meist wurde von den Eltern vorgegeben, wie man sich zu entscheiden hatte. Eine Ausbildung mit einem konkreten Berufsziel (wie zum Beispiel die KV-Lehre) galt damals häufig noch als besonders sicher, und so wurde die Entscheidung auch dahingehend getroffen. Viele dieser Kinder sind nun selbst Eltern, und wollen ihren Kindern genau den Weg ermöglichen, welcher ihnen selbst damals verwehrt geblieben ist - der Weg des Langzeitgymnasiums. 

Dabei wird aber oft ein wesentlicher Aspekt ausser Acht gelassen: Was damals verwehrt wurde, war nicht allein der Weg ins Langzeitgymnasium, sondern die generelle Entscheidungsfreiheit. Wenn das Kind eine klare Vorstellung davon hat, was es später machen möchte (z.B. Informatiklehre + BMS + Fachstudium) und der Primarschullehrer dies begrüsst, sollte man sich fragen, was in diesem Fall wesentlich ist - die Entscheidungsfreiheit des Kindes, oder der Wunsch der Eltern.

Fördern ist nicht gleich Fordern

 

Alle Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind. Dazu gehört eben auch eine breite Förderung, welche dem Kind später alle Türen offen hält, damit es sich entfalten kann und erfolgreich wird. 

Fussballklub, Tennis, Frühenglisch, Logikkurse und Gymivorbereitung sind daher schon im Standard-Repertoire eines jeden "vorausschauenden" Erziehenden - doch ist das wirklich auch im Sinne des Kindes?

Optimale Förderung bedeutet, die Stärken und Möglichkeiten des Kindes "zu Tage zu fördern" - übermässige Anforderungen an den Heranwachsenden führen selten zum Erfolg. Daher ist es wichtig, jeden Entscheid - sei es nun der Beitritt in einen Tennisclub, regelmässiges Schwimmtraining oder ein Langzeitgymikurs mit dem Kind gemeinsam zu besprechen. Nur so entwickelt dieses auch die nötige Eigeninitiative und das Durchhaltevermögen, ohne welches die Förderung bald zur Forderung und somit letztendlich zum Misserfolg führt.

Was ist Erfolg?

 

Erfolg wird heutzutage oft mit Geld gleichgesetzt - wer erfolgreich ist, verdient genug, um sich ein Einfamilienhaus, eine Familie mit zwei Kindern und Strandurlaub im Sommer leisten zu können. 

Das allgemeine Verständnis von Erfolg wird aber spätestens dann als unzuverlässig entlarvt, wenn man sich selbst in die Situation hineinversetzt. Möchte ich schlichtweg viel verdienen - egal, was ich dafür tun muss? Oder ist es mir wichtiger Spass an meiner Arbeit zu haben?  Möchte ich einen gesellschaftlichen Beitrag leisten, oder ist es mir am wichtigsten, dass ich morgens bis 9 Uhr schlafen kann? Die Präferenzen sind bei allen Menschen anders gelagert, und deshalb muss man sich fragen, ob es den "Erfolg" überhaupt geben kann.

Für das Lern-Forum bedeutet Schulerrfolg zweierlei: eine breite Basis an Grundfertigkeiten zu haben, seine persönlichen Stärken zu kennen und diese zu vertiefen. Grundfertigkeiten wie zum Beispiel Mathematik und Sprachkenntnisse sind in jedem Beruf, jeder Lehre und jeder Schule gefragt. 

Erfolg ist für das Lern-Forum daher nicht an eine Schule gebunden. Es gibt unzählige Beispiele, in denen Schüler trotz Matur gescheitert sind und andere mit einer Berufslehre Karriere gemacht haben, und natürlich auch anders herum. Daher ist es wichtig, dass man sich bewusst für einen Weg entscheidet, weil man auf diesem Weg seine eigenen Stärken und Fähigkeiten am besten gefördert sieht  - und nicht einfach, weil alle Bekannten diesen Weg bevorzugen.

über diese Telefonnummern erreichen Sie das Lern-Forum
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Mündliche Prüfung

Die mündliche Prüfung für das Langzeitgymnasium wurde abgeschafft - und damit wurden auch die Chancen, die Prüfung zu bestehen, verringert. In diesem Jahr konnte man folgenden Trend beobachten:

Dies lag zum einen an der höheren Zahl an Bewerbern, zum anderen aber auch an der fehlenden mündlichen Prüfung, die für viele zuvor noch ein Sprungbrett ins Gymi gewesen ist.

Bezahlt das Sozialamt den Kurs?

Nein, Gymnasiumsvorbereitungskurse werden normalerweise nicht vom Sozialamt bezahlt. Das liegt daran, dass die Chancengleichheit durch das schweizerische Schulsystem gewährleistet ist - der Übertritt ins Gymnasium ist an vielen Stellen möglich, und auch ohne das Gymnasium steht jedem eine breite Auswahl an Möglichkeiten offen.

  • Repetitions- und Ferienkurse

    Die Repetitionskurse bilden das Fundament für den Schulerfolg: Lücken schliessen - Vorbereitung auf das neue Schuljahr - Stoffvertiefung während der Probezeit

  • Latein

    Lateinkurse beim Lern Forum in den Herbstferien, Lateinkurse während der Probezeit.

  • Englisch

    Repetitionskurse für Sek-Schüler und Prüfungsvorbereitung auf die BMS

  • Französisch Envol

    Wir bieten Ihnen erfolgreiche Französisch-Envol Kurse damit Sie von Anfang an Fremdsprachen richtig lernen

  • Deutsch

    Deutsch Aufsatz- und Rechtschreibkurse für Primar- und Sekundarschüler, Aufsatz, Grammatik, Wortschatz

  • Mathematik

    Probezeitvorbereitungskurs Mathematik für die Sek. A, Langzeitgymnasium, BMS

  • Mathematik Vorkurs

    Probezeitvorbereitungskurs Mathematik für die Sek. A, Langzeitgymnasium, BMS

  • Anmeldung Ferienkurs

    Anmeldung zu unserem Ferienkurs

  • FAQ Probezeit Gymnasium

    FAQ - häufig gestellte Fragen zur Probezeit